Die neue Schwimmhalle Ilmenau bringt die Natur in die Stadt. Der Neubau liegt zwischen einem Teichgebiet und dem Thüringer Wald. Hohe Fenster lassen viel Licht in den Innenraum und bieten einen tollen Ausblick in die Natur. Die Schwimmhalle wurde neben der Ilmenauer Eishalle errichtet. Beide Gebäude teilen sich einen Eingang. Das Hallenbad profitiert auf besondere Weise von der Nachbarschaft zur Eishalle: In der Kälteanlage der Eishalle entsteht Abwärme, die wiederum für die Heizung der Schwimmhalle genutzt wird.
Der Standort ist auch deshalb eine Besonderheit, weil die Schwimmhalle auf einer bestehenden Baugrube entstanden ist. Größere Maßnahmen im Erdreich waren deshalb nicht nötig und es konnten Kosten gespart werden. Den Erbauer:innen war es wichtig, durch die Gestaltung verschiedene Stimmungen zu schaffen. Der Eingangsbereich ist auffällig, der Badebereich wirkt luftig und leicht. Holz, Glas und Beton sind die verwendeten Materialien.
Die Jury hebt die besondere Dachkonstruktion hervor. Die verantwortlichen Ingenieur:innen haben moderne Planungsmethoden und eine anspruchsvolle Fertigungstechnik genutzt, um das Dach und seine Tragkonstruktion zu errichten. Ein Lob gilt auch der Standortwahl. Die neue Schwimmhalle schließt kostengünstig eine ehemalige Baulücke. Die Jury hofft , dass sich öffentliche und private Bauherren das Ilmenauer Projekt zum Vorbild nehmen und verstärkt auf den regionalen Baustoff Holz setzen.














