Ein Zusammenschluss von Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar sorgt dafür, dass Architektur im Gespräch bleibt. Die 1992 gegründete Initiative horizonte organisiert eine Vortragsreihe und gibt einmal im Semester ein Magazin heraus. So wie die Studierenden selbst aus unterschiedlichen Fachbereichen kommen (Architektur, Urbanistik, Medienkunst und Visuelle Kommunikation), so verschieden sind auch die geladenen Gäste. Unter ihnen sind bekannte Architekt:innen, Expert:innen verschiedener Gebiete sowie Newcomer:innen mit frischen Ideen. Gemeinsam mit anderen Interessierten diskutieren sie über fortschrittliche Lösungsansätze für aktuelle gesellschaftliche Probleme.
Das begleitende Magazin zeigt Arbeiten aus Architektur, Kunst und Design der Gegenwart. Das Magazin entsteht in der Druckwerkstatt der Universität. Architektur wird schon immer von theoretischen Überlegungen begleitet. Die Studierenden von horizonte laden dazu ein, ins Gespräch zu kommen und offen für neue Lösungen zu bleiben. Die studentische Initiative horizonte kann auf fast 550 ehrenamtlich organisierte Vorträge in rund 30 Jahren zurückblicken. Die Vortragsreihe setzt die historische Bauhaus-Tradition fort, indem sie den Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen fördert.
Mit der „Medaille für Baukultur“ in der Kategorie Medien der Vermittlung möchte die Jury das hohe ehrenamtliche Engagement der Studierenden und ihre Offenheit für neue Denkweisen würdigen.














