Die Gesundheitskioske helfen Menschen in der Dorfregion Seltenrain. Sie bieten Beratung zu Gesundheit und Pflege. Sie liegen direkt an Bushaltestellen in den Orten und sind gut erreichbar. Die vier Kioske sind im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Thüringen entstanden.
Sie verbinden Angebote für Gesundheit mit Mobilität und öffentlichem Leben. Für alle Kioske gilt eine gemeinsame Idee. Sie sehen ähnlich aus. Jedes Gebäude ist an seinen Standort angepasst. Die Kioske fügen sich gut in die einzelnen Dörfer ein. Jeder Kiosk hat einen Beratungsraum, einen Warteraum für den Bus und eine Toilette. Vor dem Gebäude gibt es: Sitzgelegenheiten, Ladestationen für E-Bikes, Gemeinschaftsbeete, zeitweise Verkaufsflächen für regionale Produkte und kostenloses WLAN.
So entstehen Orte für Hilfe, Austausch und Begegnung auf kleiner Fläche. Beim Bau wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Die Gebäude bestehen überwiegend aus Holz. Viele Bauteile sind vorgefertigt und können später wiederverwendet werden. Auch gebrauchte Materialien aus den Dörfern wurden wiederverwendet. Die Kioske benötigen wenig Platz und wenig Energie. Eine Infrarotheizung wärmt einzelne Räume. Die Dächer sind für Solaranlagen vorbereitet.
Ein wichtiger Teil des Projekts war die Zusammenarbeit. Planerinnen und Planer, Handwerksbetriebe, Studierende und Menschen aus den Dörfern haben gemeinsam an den Kiosken gearbeitet. Die Kioske sind ein neues Angebot für die Gesundheitsversorgung und stärken die Gemeinschaft in den Dörfern.So sind sie auch Vorbilder für andere Orte.
Die Jury hat das Projekt bewertet: Die Gesundheitskioske sind ein Beispiel, wie Gebäude den Alltag der Menschen verbessern können. Die Kioske verbinden mehrere Funktionen in einem kleinen Gebäude und beleben wenig genutzte Plätze. Gleichzeitig machen sie Gesundheitsangebote direkt im Dorf erreichbar. Das stärkt die Gemeinschaft und macht auch kleine Orte attraktiver.






